Messverfahren

Die Uhr verfügt über ein winziges Mikrofon, welches die Umgebungsgeräusche bei der digitalen Abspeicherung in sogenannte Finger-Prints umwandelt. Das sind einfache anonymisierte Zahlenreihen, bei denen der ursprüngliche Ton nicht mehr rekonstruiert werden kann. Somit ist auch sichergestellt, dass persönliche Informationen niemals abgehört werden können. Die digitalen Informationen werden dabei auf einem Chip in der Uhr gespeichert. Legen Sie die Uhr abends auf die Dockingstation werden uns diese Informationen übermittelt. Sämtliche Daten auf der Uhr werden nach diesem Übertragungsprozess gelöscht. Da die Daten jeden Tag ausgewiesen werden, ist es wichtig, dass Sie die Mediawatch wenn möglich jeden Abend auf die Dockingstation legen.  

Täglich 200 schweizerische und ausländische Radioprogramme aufzeichnen

Die übermittelten Werte werden in einem nächsten Schritt mit einer Referenzdatenbank der gesendeten Radioprogramme abgeglichen. Mit diesem sogenannten Audio-Matching können die "Finger-Prints" (Bezeichnung für die aufgezeichnete Radionutzung) der Mediawatch den richtigen Radiosendern zugeordnet und die Radionutzung präzise erfasst werden. Für die Referenzdatenbank werden täglich rund um die Uhr ungefähr 200 schweizerische und ausländische Radioprogramme aufgezeichnet. Diese Tonspuren werden ebenfalls umgewandelt, damit sie für den Vergleich mit den Finger-Prints aus den Uhren dasselbe Format haben. Nach einer abschliessenden Kontrolle werden die Daten schlussendlich für Auswertungen freigegeben.